Mein Vietnam – Mui Ne · Wind, Wüste und Meer
Vor vielen Jahren, als ich zum ersten Mal nach Mui Ne kam, schlief ich noch unter einer Palme. Es gab nur wenige einfache Unterkünfte, kaum Infrastruktur, viel Sand, viel Wind und viel Weite. Die schmale Küstenstraße war damals noch nicht asphaltiert. Das hat sich alles bis heute deutlich verändert. Es gibt viele Geschäfte, Restaurants und Hotels. Aber dennoch: Die großen Hochhäuser gibt es hier bisher noch nicht. Alles fügt sich noch ein in den schmalen grünen Küstenstreifen. Vieles hat noch einen angenehmen, fast provinziellen Charakter.
Kurz vor Mui Ne taucht wie eh und je eine fast unwirkliche Landschaft auf: roter Wüstensand in der tief stehenden Sonne. Ein Moment, der eher an Afrika erinnert als an Südostasien.
Wir durchqueren das Fischerdorf Mui Ne, das längst eine kleine Stadt ist, und erreichen unser Hotel. Geschackvoll, mit Charme und viel Liebe zum Detail gestaltet.
Wenn man am Morgen zum Strand hinaus tritt, ist gewöhnlich Ebbe. Das ist die Zeit der Spaziergänger. Im Licht und in den Farben der aufgehenden Sonne. Ganz anders das Bild am Nachmittag. Dann ziehen regelmäßig starke Winde auf, die viele Kitesurfer anlocken. Der Horizont ist dann voller bunter Segel.
An einem sehr frühen Morgen besuchen wir die Bucht mit den vielen Fischerbooten nahe des Dorfes Mui Ne. Ein unglaubliches Bild voller Farben und Stimmungen. Unzählig die kleinen und mittelgroßen Boote. Das geschäftige Treiben der Menschen an Land.
Stimme & Moderation: Bernd Bieder
Film & Schnitt: Bernd Bieder
Exotische Reisen: https://www.exotische-reisen.de